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Mindmap zu Lean IT-Management

Mindmap zu Lean IT Management

Ich habe gerade auf dem Blog von Patrick Terlisten eine schöne Mindmap gefunden, die das Buch Lean IT-Management  (Müller/ Schröder/ von Thienen, ISBN 978-3-8349-2910-5) gut zusammenfasst. Danke an Patrick für diese gute Arbeit. Ich kann  sie zumindest gut gebrauchen. Außerdem kann ich das Buch nur jedem Interessierten wärmstens empfehlen. Es behandelt alle Themen von Lean Thinking und Grundlagen des Lean Management bis hin zu Lean Projektmanagement. Das Kapitel über Lean Enterprise Architecture Management (EAM) hätte etwas umfangreicher ausfallen können.

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10mal täglich deployen – am Beispiel von Flickr

Ich habe auf Slideshare eine interessante Präsentation zum Thema Deployment gefunden. Interessant aus zwei Aspekten. Zum einen, da wir uns derzeit auch mit dem Thema “Releasemanagement” auseinandersetzen und zum anderen, weil Flickr laut der Präsentation zehn Mal pro Tag deployed! Das halte ich persönlich für eine starke Leistung, die sicherlich gut vorbereitet wurde.

In der Präsentation geht Flickr auf die technischen Aspekte ein, die ich interessant finde. Hier kann man sich sicherlich noch die ein oder andere Anregung holen. Das wirklich Spannende liegt aber wieder mal in der Zwischenmenschlichen Kommunikation der Beteiligten – nämlich der Entwickler und der Administratoren. Die zentrale Botschaft lautet hier:

Schaffe eine Kultur, die von Respekt, Vertrauen und einer gesunden Einstellung zu Fehlern geprägt ist und in der das Thema “Schuldzuweisung” ein Fremdwort ist. Nur so können die Entwickler und Administratoren an einem guten Geschäftsergebnis mitwirken.

Dann sind die restlichen technischen Spielereien nur Administrivialitäten:

  1. Vorbereiten der Infrastruktur mittels einer großen Anzahl von Tools wie beispielsweise CFengine,  Bcfg2,  System Imager, Cobbler etc.
  2. Geteiltes Wissen zum Versionsstand.
  3. Automatisierung von Build und Deployment.
  4. Einsatz von Feature flags und private Betas, arbeiten im Trunk.
  5. Visualisierung des Systemzustandes und der Einsatz von Metriken.
  6. Informationsaustausch der Entwickler und der Administratoren.

Die Präsentation ist auch optisch ein echter Hingucker – also viel Spaß damit.