Überzeugende Reden halten

Veröffentlicht in Allgemein, Lean IT am 03.02.2013

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Kürzlich bin ich auf eine interessante Präsentation zum Pyramidenprinzip gestoßen, in der  Gene Zelazny  für McKinsey eine leichte Abwandlung des Prinzips vorgenommen hat. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass beim Pyramidenprinzip  die Lösung des Problems oder die zentrale Botschaft am Anfang genannt wird, während bei der Form für McKinsey am Anfang eine These steht, um den Spannungsbogen zu halten.

Aus meiner Sicht ist es genau der richtige Aufbau bei längeren Vorträgen bei Kürzeren ist natürlich kein Spannungsbogen erforderlich. Gene Zelazny geht aber auch auf weitere Arten zum Aufbau von Präsentationen wie 3-Schritt oder 5-Satz. Insgesamt ist überzeugt die Präsentation aber nicht nur vom Inhalt, sondern auch bei der Darstellung. Ich werde den McKinsey-Ansatz jedenfalls die kommenden Tage verproben. Viel Spaß beim Anschauen…

Einführung in Lean IT

Veröffentlicht in Cloud Computing, Lean IT, Lean Management am 26.01.2013

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Kürzlich habe ich eine Einführung zu Lean IT  gefunden, bei der ich nicht sicher war, ob ich sie erwähnen sollte. Es handelt sich um einen Beitrag der Firma Oxzigen, die sich auf Lean IT Consulting spezialisiert hat. Was mir an dem PDF wirklich gut gefällt, ist die kurze gar schlanke Einführung in das Lean Thema und die Übertragung auf die IT.

Was mir allerdings etwas zu kurz kommt, ist der Blick auf IT Service Management und IT Operations, wo deutliches Potential für Lean vorhanden ist. Das ist aber ein grundsätzliches Phänomen dem ich immer wieder begegne. Die gesamte Ausrichtung auf Lean oder Agil basiert zumeist auf der Entwicklung von Produkten (Software), selten auf die Erbringung von IT Services.

OK, abgesehen von dem Hype-Thema der letzten Jahre Cloud Computing ;-)

Agile ist hip, aber ist es für Sie das Richtige?

Veröffentlicht in Lean IT am 30.07.2012

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von Sofia Hess

Die Top-5-Faktoren

Angeblich ist der Einsatz agiler Methoden derzeit ein Hype in der Branche. Ob die Gründer des Agilen Manifests vor 11 Jahren darauf abzielten, bezweifle ich. Jene progressiven Software-Entwickler hatten im Februar 2001 in einer Skihütte in Utah nur eine Vision: Ein Basis-Framework von Entwicklern für Entwickler zu kreieren. Dieses sollte Entwicklern vor allem ein einschließendes, demokratisches und effizientes System für laufende Software-Entwicklungs-Projekte liefern. Mit der Zeit entstanden aus der Vision agile Methoden, wie Crystal Clear, Scrum und Extreme Programming. Alle Methoden dienen dem Zweck selbstverwaltende Projektteams zu gründen und allen Mitgliedern, die mit dem Projekt in Berührung kommen, die gleiche Verantwortung zuzuschreiben.

Gerade weil es sich bei agiler Softwareentwicklung um eine völlig andere Vorgehensweise handelt, müssen Software-Entwicklungsgruppen beim Einsatz eines agilen Frameworks besonders vorsichtig vorgehen, vor allem, da den Teammitgliedern Eigenverantwortung und -Kontrolle abverlangt werden. Tatsächlich spielen hierbei einige Faktoren eine Rolle, die es alle samt zu berücksichtigen gilt. Hierdurch kann abgeschätzt werden, inwiefern eine agile Vorgehensweise gelingen kann ohne einen bereits bestehenden Prozess zu behindern.

Im Nachfolgenden meine Top-5-Liste mit Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt, um abzuwägen, ob agile Methoden für Ihre Entwicklungsgruppe tatsächlich das Richtige sind:

  1. Kulturelle Übereinstimmung – Einer der häufigsten Gründe, warum ein Projektmanagement-Framework scheitert, ist die zu späte Erkenntnis, dass es nicht in die Unternehmenskultur passt. Eine agile Umgebung ist grundsätzlich und von Natur aus selbstverwaltend, kundenorientiert und demokratisch. Eine Entwicklungsgruppe, die sich einer agilen Entwicklung annehmen möchte, muss sich zuerst die Frage stellen, ob die Grundsätze mit den Werten und den Richtlinien des Unternehmens zusammenpassen. Sollte dies nicht der Fall sein, stehen die Chancen auf Erfolg, sowie für den eigentlichen Nutzen im Unternehmen ziemlich schlecht. Das Letzte, das man tun sollte, ist gleich zu Beginn auf ein falsches Pferd zu setzen.
  2. Zustimmung auf allen Ebenen – Die meisten Projektmanagement-Frameworks gelingen schon durch bloße Zustimmung des Managements. Auch wenn eine kulturelle Übereinstimmung zutrifft, so wird bei einem agilen Framework die Zustimmung von allen Seiten benötigt. In diesem Fall ist jedes Rädchen im Getriebe für das Gelingen wichtig. Agile Teams übertragen allen Teammitgliedern Verantwortung.
  3. Change Management – Ist Ihr Unternehmen bereit etwas zu ändern? Agile Methoden funktionieren nur, wenn man auch dazu bereit ist, etwas zu ändern. Daher ist es wichtig, dass das Unternehmen über ein Change Management verfügt. Eine entsprechende Strategie stellt sicher, dass Risiken erkannt werden und gewährleistet einen sanften Wechsel zu einer neuen Methode.
  4. Training – Um agile Methoden erfolgreich einzusetzen, muss man das Framework und die Philosophie zunächst einmal von Grund auf verstehen. Daher ist es wichtig, dass sich alle Teammitglieder mit dem gesamten Prozess auskennen und den Beitrag, den sie dazu leisten sollen, kennen. Eine Ad-hoc Vorgehensweise wird wahrscheinlich misslingen.
  5. Collaboration – Der Grundstein für effektive agile Projekte wird durch gemeinsames Bestreben und das bestehende System gelegt. Hierbei geht es primär darum, dass eine effektive Zusammenarbeit im Zuge von Ideen und Fortschritt, sowohl mit internen, als auch mit externen Stakeholdern, stattfindet. In erster Linie soll nicht nur sichergestellt werden, dass eine adäquate interne Kommunikationsstrategie angewandt wird, sondern vor allem, dass die Kunden einer starken Einbindung in ihre Entwicklungsprojekte zugestimmt haben.

Die Autorin: Sofia Hess, Autorin beim Projektmanagement-Software-Hersteller Genius Inside, schreibt seit 2008 Beiträge und Artikel rund um Projektmanagement.

Mindmap zu Lean IT-Management

Veröffentlicht in Lean IT am 01.06.2012

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Mindmap zu Lean IT Management

Ich habe gerade auf dem Blog von Patrick Terlisten eine schöne Mindmap gefunden, die das Buch Lean IT-Management  (Müller/ Schröder/ von Thienen, ISBN 978-3-8349-2910-5) gut zusammenfasst. Danke an Patrick für diese gute Arbeit. Ich kann  sie zumindest gut gebrauchen. Außerdem kann ich das Buch nur jedem Interessierten wärmstens empfehlen. Es behandelt alle Themen von Lean Thinking und Grundlagen des Lean Management bis hin zu Lean Projektmanagement. Das Kapitel über Lean Enterprise Architecture Management (EAM) hätte etwas umfangreicher ausfallen können.