Neues Jahr neues Design

Veröffentlicht in Sonstiges am 25.01.2010

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Neues Jahr, neues Design - neuer Titel? Nicht ganz. Ich habe mich entschieden mein Blog ein wenig umzugestalten. Dabei meine ich aber nicht nur das Aussehen, sondern auch den Titel. „IT in Unternehmen“ wird in diesem Jahr einmal mehr mein Leitsatz für die Beiträge hier sein. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf agilen Methoden und Projektmanagement. Allerdings werde ich auch versuchen hin und wieder technische Beiträge zu veröffentlichen – nur damit ich in Übung bleibe ;-)

Also viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.

Qualitätssicherung in Wikis

Veröffentlicht in Enterprise 2.0, Tipps am 15.04.2009

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Wir sind derzeit dabei ein Wiki für einen bestimmten Teilbereich neu einzuführen.  Dieser Bereich hat sich bisher vor dieser Technologie verschlossen und möchte das nun ändern.  Bei der Präsentation  stellten die Stakeholder natürlich die Frage, wie wir die Qualität der Wiki-Inhalte sicherstellen.

Im Vergleich zu Wikipedia, wo mehrere 100 Autoren die Beiträge prüfen, ist ein Firmenwiki auf sich alleine gestellt. Sofern ein Wiki überhaupt eine Qualitätssicherung benötigt, sollte man sich vielleicht nochmal vor Augen führen was zu Qualität führt:

  • Strukturiertes Vorgehen
  • Einsatz von Hilfsmitteln / Werkzeugen
  • Ausbildung

Unter Beachtung dieser Punkte können auch in einem vermeintlich unstrukturierten Wiki Beiträge hoher Qualität erzeugt werden. Ideen für die Umsetzung dieser Punkte möchte ich in diesem Beitrag anregen.

Punkt 1: Strukturiertes Vorgehen
Es muss zu Beginn klar sein was in das Wiki gestellt wird. Es muss ein Zielbild entwickelt, Kategorien geschaffen, Namensräume und klare Rollendefinitionen vergeben werden.  Dies zielt auf die Planung vor Einführung eines Wikis ab. So können beispielsweise Mitarbeiter die Rolle des “Wiki Gärtners” übernehmen, der die Beiträge kontrolliert. Dabei  sollte sich die Kontrolle auf folgende Bereiche konzentrieren:

  • Kategorienzuordnung,
  • Vervollständigung,
  • Konfliktlösung  bei inhaltlichen Diskussionen
  • Redundanz der Artikel

Es ist also ein manueller Aufwand erforderlich, um die Qualität des Systems zu gewährleisten.

Punkt 2: Einsatz von Hilfsmitteln / Werkzeugen

Es ist inzwischen unbestritten, dass der richtige Einsatz von Werkzeugen die Qualität eines Systems erhöht.  So bleibt bei einem Wiki die Frage wie ein “Wiki Gärtner” über neu zu prüfende Beiträge informiert wird.  Hier scheiden sich die Geister ob ein Push- oder Pull-Mechanismus die richtige Wahl ist.  So kann der Wiki-Gärtner über alle neuen Einträge informiert werden, oder der Autor eines jeweiligen Beitrags einen Benachrichtigungs-Button aktivieren.  So kann durch einen Workflow versucht werden, eine Bewertung der Beiträge zu organisieren.  Vielleicht reicht es einfach, wenn der Wiki-Gärtner sich über bestimmte Suchkriterien einen RSS-Feed abonniert, um auf die neuen Beiträge aufmerksam zu werden.

Punkt 3: Ausbildung

Die Mitarbeiter, die ein das Wiki nutzen sollen, müssen über die notwendigen Fähigkeiten verfügen dieses zu tun. Viele werden da sagen, dass das selbstverständlich ist, in der Praxis wird dieser Faktor leider häufig unterschätzt.  Es sollte also vorab klar sein, was in das Wiki eingestellt werden soll. Es muss transparent sein, was ein Howto ist, ein  Artikel, eine Notiz etc. Ebenso sollte die Meta-Syntax des Wiki-Systems klar und eine Hilfe zur Benutzung verfügbar sein. Denn mangelnde Ausbildung des Personals kann gleichzeitig auch das Scheitern des Wiki-Projekts zur Folge haben. Nämlich genau dann, wenn die beteiligten Personen das Wiki boykottieren und immer noch die Dokumente per Email versenden, die eigentlich in das Wiki gehören.

Fazit:

Die Bedenken bei einer Wiki-Einführung, die oft vom Management eingebracht werden, können durch eine gute Planung ausgeräumt werden. Die Qualität eines Wikis steht insgesamt mit der Art und Weise, wie das Projekt Enterprise 2.0 angegangen wird.  Leider werden die Ziele häufig zu hoch angesetzt und die Erwartungen nicht erfüllt.  Das Wiki ist auch nur ein Werkzeug, und bildet mit vielen anderen Arbeitsmethoden und Hilfsmitteln einen Weg zum Enterprise 2.0.

Mashups zur EAI

Veröffentlicht in Enterprise 2.0, Sonstiges am 06.04.2009

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Nach all den Jahren bin ich nun fertig mit meinem Studium. Hier meine Präsentation, die ich zu meinem Kolloquium erstellt habe. Mir ist natürlich klar, dass die Tonspur fehlt und daher der Zusammenhang nicht wirklich klar wird - dennoch finde ich sie sehenswert (auch auf die Gefahr hin, dass Eigenlob stinkt) ;)

Die Message, die ich rüber bringen möchte:

“Mashups haben deutliches Potential, um in Integrationsprojekten einen schnelleren Zugang zu Informationen zu liefern. Sie können bestehende Anwendungen aufwerten, verschaffen den Benutzern die benötigten Informationen und können insgesamt zu kürzeren Entwicklungszeiten führen, sofern sie die vorhandenen Hürden überwinden.”

Enterprise 2.0 von der Theorie zur Praxis

Veröffentlicht in Architektur, Enterprise 2.0 am 05.02.2009

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In dem dritten Teil der Reihe “Wissensmanagement im Enterprise 2.0″ berichten Simone, Frank und Christoph auf ihrem Blog wie das Potenzial von Enterprise 2.0 genutzt und die Tools (Wikis, Blogs etc.) eingeführt werden können.

Entscheidend ist es, klein anzufangen und nicht gleich die gesamte Organisation zu verändern. Hier ist der Weg das Ziel. Sobald sich die Social-Software etabliert hat, besitzt man eine unverzichtbare Wissensstruktur im Unternehmen, die einen Mehrwert für jeden Einzelnen darstellt.

Enterprise 2.0 - Die Entdeckung des Menschen

Veröffentlicht in Enterprise 2.0 am 21.01.2009

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Die mit Spannung erwartete Fortsetzung der Reihe „Wissensmanagement im Enterprise 2.0“ ist nun erschienen. Schon der erste Teil zeigte sehr kritisch, wie mit neuen Tools alte Konzepte umgesetzt werden.

In diesem Teil präsentieren die Enterprise 2.0-Spezialisten der T-Systems sehr gelungen, welchen konkreten  Zweck die Web 2.0-Tools in Projekten haben können.

Die Botschaft ist: „Die Entdeckung des Menschen“ und meint damit, dass nicht nur Wissen verknüpft wird, sondern vor allem auch Menschen.

Wenn man sich die Definition von Enterprise 2.0 einmal ansieht, denke ich dass diese Präsentation ein echter Volltreffer ist:

Enterprise 2.0 ist ein Begriff für die Technologien und Geschäftspraktiken, die die Mitarbeiter von den Fesseln der Altlasten der Kommunikations- und Arbeitsmittel wie E-Mail befreien. Es gibt dem Management durch ein Netz von miteinander verbundenen Anwendungen, Diensten und Geräten Zugriff auf die richtigen Daten zur richtigen Zeit. Enterprise 2.0 macht die kollektive Intelligenz Vieler zugänglich und ergibt damit einen Wettbewerbsvorteil in Form von erhöhter Innovation, Produktivität und Wendigkeit.

Ich bin schon auf den dritten Teil gespannt :)