Die Vorteile von agilen Vorgehensweisen in IT-Projekten sind hinlänglich bekannt (oder hier nachzulesen). Kritiker meinen, dass bei diesen Methoden häufig der Gesamtüberblick verloren geht. Dadurch dass das Big Design Up Front (oder Bug Desgin Up Front) fehlt, und die Systeme iterativ entworfen werden, kann man schnell das ingenieurmäßige Vorgehen vermissen.
Agile Projekte stehen aber nicht im Konflikt mit den Ingenieurswissenschaften. Ganz im Gegenteil, dort werden sie seit den 80 erfolgreich eingesetzt. Ziel agiler Projekte ist vielmehr der Blick auf das Wesentliche zu beschränken. Dennoch fehlt häufig das „Big Picture“ für den Gesamtüberblick.
Genau dort kommt das Fundamental Modeling Concept (FMC) zum Einsatz. Mit Hilfe des FMC kann man Fach- und IT-Landkarten erstellen, die allen Projektbeteiligten helfen einen schnellen Überblick zu bekommen. Ich habe mir das Landkartenkonzept einmal näher angesehen und bin davon überzeugt. Im Vergleich zu Unified Modeling Language (UML), kann man FMC –Blockdiagramme ohne großen Lernaufwand auf Anhieb verstehen. Das genügt um nach meinem Grundsatz zu handeln:
Es ist schon verwunderlich, dass viele Menschen das Magische Dreieck des Projektmanagements kennen, aber bei technischen Systemen ein ähnliches Spannungsfeld nicht akzeptieren. Dabei ist es doch so einfach, die Eigenschaften eines Software- oder Hardwaresystems auf grundlegende Werte zu reduzieren und diese anschließend zu vergleichen.
Diese Eigenschaften stehen in einem Spannungsfeld nur kommt die Erkenntnis erst später im Projektverlauf. In den Weiten des Internets habe ich einen Artikel dazu gefunden, der die Eigenschaften solcher Systeme vergleicht und eine andere Bezeichnung findet:
gut + schnell = teuer
gut + günstig = langsam
schnell + günstig = minderwertig
Leider ist es so, dass niemand solch sprechenden Bezeichnungen für ein System verwendet. Das würde dem Kunden sofort die Augen öffnen. Aber grundsätzlich wissen Sie nun, wenn Sie ein schnelles, günstiges System erworben haben, ist es von minderer Qualität. In diesem Sinne.
Immer dann, wenn ich einen Azubi betreue und ihm in die “Kunst” der Perl-Programmierung einführe, bin ich erschrocken wie planlos die jungen Menschen ihre Programme aufbauen. Leider bleibt es bei vielen Programmierern und IT-Administratoren dabei. Dies führte vor ein paar Tagen zu einer Diskussion, ob Perlcode “schön sein muss”. Ich benutze absichtlich diese Formulierung, um die Brisanz deutlich zu machen. Auch viele meiner Kollegen gehen eher den pragmatischen Weg und schreiben ihre Skripte nicht zum lesen. Dies führt immer wieder dazu, dass jemand der das Skript nicht geschrieben hat und “mal eben” eine Änderung vornehmen muss, bei einem 200 Zeilen Skript einen halben Tag braucht. Leider führt die Freiheit alles kurz und “mal eben” zu schreiben häufig dazu, dass Perlcode, und insbesondere die regulären Ausdrücke, als Leitungsrauschen wahrgenommen wird.
Ich habe mir jedenfalls die Mühe gemacht, die aus meiner Sicht wichtigen Punkte zusammenzutragen, damit man Perlcode schreiben kann, der auch gerne gelesen wird.
Also viel Spaß:
Jeder kennt es, die Projektvorbereitung. Oft müht man sich ab die unterschiedlichen Dokumente zu erstellen, die für oder in einem Projekt notwendig sind. Bei mir ist eines davon die Risikoanalyse.
Als ich mal wieder eine erstellen musste, stolperte ich über die Plattform Jahooda. Dort fand ich einen Methodentipp zum Thema Risikoanalyse. Besonders die Excel-Vorlage ist brauchbar und man kann sie einsetzen ohne sie vorher groß anpassen zu müssen.
Die FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einfluss - Analyse) ist eine formalisierte Methode um systematisch Risiken zu erfassen und vorzubeugen.