
Die Vorteile von agilen Vorgehensweisen in IT-Projekten sind hinlänglich bekannt (oder hier nachzulesen). Kritiker meinen, dass bei diesen Methoden häufig der Gesamtüberblick verloren geht. Dadurch dass das Big Design Up Front (oder Bug Desgin Up Front) fehlt, und die Systeme iterativ entworfen werden, kann man schnell das ingenieurmäßige Vorgehen vermissen.
Agile Projekte stehen aber nicht im Konflikt mit den Ingenieurswissenschaften. Ganz im Gegenteil, dort werden sie seit den 80 erfolgreich eingesetzt. Ziel agiler Projekte ist vielmehr der Blick auf das Wesentliche zu beschränken. Dennoch fehlt häufig das „Big Picture“ für den Gesamtüberblick.
Genau dort kommt das Fundamental Modeling Concept (FMC) zum Einsatz. Mit Hilfe des FMC kann man Fach- und IT-Landkarten erstellen, die allen Projektbeteiligten helfen einen schnellen Überblick zu bekommen. Ich habe mir das Landkartenkonzept einmal näher angesehen und bin davon überzeugt. Im Vergleich zu Unified Modeling Language (UML), kann man FMC –Blockdiagramme ohne großen Lernaufwand auf Anhieb verstehen. Das genügt um nach meinem Grundsatz zu handeln:
“So einfach wie möglich – aber nicht einfacher”
Probieren Sie es mal aus: http://www.fmc-modeling.org/

Es ist schon verwunderlich, dass viele Menschen das Magische Dreieck des Projektmanagements kennen, aber bei technischen Systemen ein ähnliches Spannungsfeld nicht akzeptieren. Dabei ist es doch so einfach, die Eigenschaften eines Software- oder Hardwaresystems auf grundlegende Werte zu reduzieren und diese anschließend zu vergleichen.
Diese Eigenschaften stehen in einem Spannungsfeld nur kommt die Erkenntnis erst später im Projektverlauf. In den Weiten des Internets habe ich einen Artikel dazu gefunden, der die Eigenschaften solcher Systeme vergleicht und eine andere Bezeichnung findet:
- gut + schnell = teuer
- gut + günstig = langsam
- schnell + günstig = minderwertig
Leider ist es so, dass niemand solch sprechenden Bezeichnungen für ein System verwendet. Das würde dem Kunden sofort die Augen öffnen. Aber grundsätzlich wissen Sie nun, wenn Sie ein schnelles, günstiges System erworben haben, ist es von minderer Qualität. In diesem Sinne.
Veröffentlicht in Sonstiges am 25.07.2008
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Es ist mal wieder soweit. Heute ist der System Administrator Appreciation Day. An diesem Tag wird den Systemadministratoren für ihre Arbeit hinter den Kulissen gedankt. Ich selbst weiß wie es ist, Sysadmin zu sein. Wenn die Benutzer merken, dass man da ist, handelt es sich vermutlich um einen Serverausfall, oder eine sonstige Störung. Wenn wir unsere Arbeit nieder legen, um zu streiken, merkt es keiner, wenn wir sie vorher gut erledigt haben. Ebenso wird grundsätzlich nur gemeckert, wenn die Benutzer Spam-Mails empfangen – von den zigtausend, die täglich abgewehrt werden. Tja, als Sysadmin hat man es eben nicht leicht..
Immer dann, wenn ich einen Azubi betreue und ihm in die “Kunst” der Perl-Programmierung einführe, bin ich erschrocken wie planlos die jungen Menschen ihre Programme aufbauen. Leider bleibt es bei vielen Programmierern und IT-Administratoren dabei. Dies führte vor ein paar Tagen zu einer Diskussion, ob Perlcode “schön sein muss”. Ich benutze absichtlich diese Formulierung, um die Brisanz deutlich zu machen. Auch viele meiner Kollegen gehen eher den pragmatischen Weg und schreiben ihre Skripte nicht zum lesen. Dies führt immer wieder dazu, dass jemand der das Skript nicht geschrieben hat und “mal eben” eine Änderung vornehmen muss, bei einem 200 Zeilen Skript einen halben Tag braucht. Leider führt die Freiheit alles kurz und “mal eben” zu schreiben häufig dazu, dass Perlcode, und insbesondere die regulären Ausdrücke, als Leitungsrauschen wahrgenommen wird.
Ich habe mir jedenfalls die Mühe gemacht, die aus meiner Sicht wichtigen Punkte zusammenzutragen, damit man Perlcode schreiben kann, der auch gerne gelesen wird.
Also viel Spaß:
[slideshare id=513528&doc=perl-style-1216114162720667-8&w=425]
Veröffentlicht in Sonstiges am 04.07.2008
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Zum Wochenende habe ich noch eine schöne Diskussion gefunden, die zwar schon etwas älter ist aber aus meiner Sicht aktueller denn je. Es geht darum ein Gewürzregal zu bauen und eben dafür genau das RICHTIGE Werkzeug zu finden. Aber lest selbst: “Why I hate Frameworks“
Veröffentlicht in Enterprise 2.0 am 02.07.2008
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Tagwolken sind meiner Meinung nach ein schönes Mittel, um die Tags in einem Blog oder Wiki darzustellen. Allerdings kann man sie nutzen um beispielsweise eine Präsentation aufzupeppen. Wer versucht eine Tagwolke von Hand zu erstellen wird schnell merken, dass es nicht so einfach geht wie es letztendlich aussieht. Mit wordle.net ist das etwas anders. Hier reicht eine aktuelle Java-Version und schon kann man aus einem Text oder einem Feed eine schöne Tagwolke erstellen lassen.
Hier ein Beispiel von diesem Blog:
