Agiles Anforderungsmanagement

Veröffentlicht in Projektmanagement am 13.10.2008

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Da ich in der Vergangenheit auch zu den Leidtragenden gehörte, die aufgrund von ungenauen Vorgaben Termine nicht einhalten konnte, ist es sicherlich auch hier einmal Zeit einen Beitrag zum Thema Anforderungsmanagement zu widmen.Aber zuerst eine Definition:

Anforderungsmanagement (engl. Requirements Management) ist eine Managementaufgabe für die effiziente und fehlerarme Entwicklung komplexer Systeme. Es umfasst die Anforderungserhebung  Requirements-Engineering) sowie Maßnahmen zur Steuerung, Kontrolle und Verwaltung von Anforderungen, also Risikomanagement, Änderungsmanagement und Umsetzungsmanagement.

Quelle: Wikipedia

Bei meiner Suche zum Thema agiles Anforderungsmanagement, bin ich auf einen Vortrag von Detlef Buder und Alexander Fischbach gestoßen, in dem sie die Fragen beantworten:

  • Benötigen agile Entwicklungsmethoden überhaupt ein Anforderungsmanagement im klassischen Sinne?
  • Wie viel ist “soviel Dokumentation wie nötig” in Bezug auf die Anforderungsanalyse?
  • Wie viel muss ich über ein zu erstellendes System wissen, damit ich mit der iterativ / inkrementellen Entwicklung starten kann?

Ich sehe das Anforderungsmanagement als eines der Kernthemen im Projektmanagement, bleibt zu klären, in wie weit es sich in agile Vorgehensmodell integrieren läßt.

Big Picture in agilen Projekten

Veröffentlicht in Architektur, Projektmanagement am 22.08.2008

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FMC

Die Vorteile von agilen Vorgehensweisen in IT-Projekten sind hinlänglich bekannt (oder hier nachzulesen).  Kritiker meinen, dass bei diesen Methoden häufig der Gesamtüberblick verloren geht. Dadurch dass das Big Design Up Front (oder Bug Desgin Up Front) fehlt, und die Systeme iterativ entworfen werden, kann man schnell das ingenieurmäßige Vorgehen vermissen.

Agile Projekte stehen aber nicht im Konflikt mit den Ingenieurswissenschaften. Ganz im Gegenteil, dort werden sie seit den 80 erfolgreich eingesetzt. Ziel agiler Projekte ist vielmehr der Blick auf das Wesentliche zu beschränken. Dennoch fehlt häufig das „Big Picture“ für den Gesamtüberblick.

Genau dort kommt das Fundamental Modeling Concept (FMC) zum Einsatz. Mit Hilfe des FMC kann man Fach- und IT-Landkarten erstellen,  die allen Projektbeteiligten helfen einen schnellen Überblick zu bekommen.  Ich habe mir das Landkartenkonzept einmal näher angesehen und bin davon überzeugt. Im Vergleich zu Unified Modeling Language (UML), kann man FMC –Blockdiagramme ohne großen Lernaufwand auf Anhieb verstehen.  Das genügt um nach meinem Grundsatz zu handeln:

“So einfach wie möglich – aber nicht einfacher”

Probieren Sie es mal aus: http://www.fmc-modeling.org/

Gut, Günstig, Schnell – wähle zwei

Veröffentlicht in Projektmanagement am 11.08.2008

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Es ist schon verwunderlich, dass viele Menschen das Magische Dreieck des Projektmanagements kennen, aber bei technischen Systemen ein ähnliches Spannungsfeld nicht akzeptieren. Dabei ist es doch so einfach, die Eigenschaften eines Software- oder Hardwaresystems auf grundlegende Werte zu reduzieren und diese anschließend zu vergleichen.

Diese Eigenschaften stehen in einem Spannungsfeld nur kommt die Erkenntnis erst später im Projektverlauf.  In den Weiten des Internets habe ich einen Artikel dazu gefunden, der die Eigenschaften solcher Systeme vergleicht und eine andere Bezeichnung findet:

  • gut + schnell = teuer
  • gut + günstig = langsam
  • schnell + günstig = minderwertig

Leider ist es so, dass niemand solch sprechenden Bezeichnungen für ein System verwendet. Das würde dem Kunden sofort die Augen öffnen. Aber grundsätzlich wissen Sie nun, wenn Sie ein schnelles, günstiges System erworben haben, ist es von minderer Qualität. In diesem Sinne.

Scrum und agile Methoden

Veröffentlicht in Projektmanagement am 27.06.2008

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In meinem letzten Artikel habe ich bereits das Thema Scrum kurz angerissen. In dieser Präsentation habe ich die Konzepte von agilen Methoden und insbesondere von Scrum etwas genauer erklärt. Bei Gelegenheit werde ich noch eine Tonspur hinzufügen und einen Slidecast daraus machen. Also viel Spaß damit.

Projekterfolg mit Scrum?

Veröffentlicht in Projektmanagement am 13.06.2008

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Wer kennt es nicht, der Kunde reicht ständig Anforderungen nach, da er die Gesamtanforderungen nicht kennt. Das Projektteam wird ständig bei der Arbeit unterbrochen und der Kunde ist mit den Ergebnissen nicht zufrieden. So, oder so ähnlich habe ich es in einem meiner letzten Projekte erlebt. Für die zweite Phase musste nun ein Vorgehensmodell her, das auf solche Belange eingeht.

Auf der JAX habe ich auch die agile Lego Hour besucht und damit erstmals einen Einblick in die agilen Methoden bekommen. Ich habe mich nun etwas mit Scrum auseinander gesetzt und werde es für die zweite Phase dieses Projekts einsetzen.

Scrum ist ein leichtgewichtiges Prozessmodell das in Japan zur Produktentwicklung entstanden ist. Kern von Scrum ist das “Product Backlog”, in dem die einzelnen Anforderungen des Kunden beschrieben werden. Der Kunde ist der “Product Owner” und pflegt zusammen mit dem Team das “Product Backlog”; er vergibt die Prioritäten für die anfallenden Aufgaben, welche dann in dem sogenannten “Sprint” abgearbeitet werden. Die Sprints sind Entwicklungszyklen, welche mit zwei bis vier Wochen sehr kurz gehalten sind. Bei der täglichen Zusammenkunft (Daily Scrum) treffen sich die Entwickler (Scrum Team) und entscheiden die nächsten Schritte. Hierbei wird geklärt: “Was habe ich gestern gemacht?”, “Was mache ich heute?” und “Welche Hindernisse sind aufgetreten?”. Das Meeting sollte nicht länger als 15 Minuten gehen. Mit dem “Sprint Burndown” wird visualisiert wie das Projekt voranschreitet Transparenz geschaffen.

Scrum Vorgehensmodell

In der Ausgabe Nr 13 der Zeitschrift ct ist ein Artikel über Scrum zu finden, der einen guten Überblick der agilen Methoden bietet. Außerdem kann ich noch die Seite von Alexander Kriegisch empfehlen. Dort habe ich mich in das Thema eingelsen.

In kürze werde ich hier berichten wie erfolgreich das Projekt mit der agilen Methode wirklich war.

Risikoanalysen mittels FMEA

Veröffentlicht in Projektmanagement am 25.02.2008

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Jeder kennt es, die Projektvorbereitung. Oft müht man sich ab die unterschiedlichen Dokumente zu erstellen, die für oder in einem Projekt notwendig sind. Bei mir ist eines davon die Risikoanalyse.

Als ich mal wieder eine erstellen musste, stolperte ich über die Plattform Jahooda. Dort fand ich einen Methodentipp zum Thema Risikoanalyse. Besonders die Excel-Vorlage ist brauchbar und man kann sie einsetzen ohne sie vorher groß anpassen zu müssen.

Die FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einfluss – Analyse) ist eine formalisierte Methode um systematisch Risiken zu erfassen und vorzubeugen.

Also viel Spaß damit.