Wieder eines meiner Lieblingsthemen. Enterprise 2.0 funktioniert in bestimmten fällen, wie man ja bereits verfolgen konnte. Dennoch scheint es ein Irrglaube zu sein, einfach die Tools aus dem Web 2.0 in die Unternehmen zu bringen und zu hoffen, dass die richtigen Experten ihr Wissen schon mitteilen. Denn auch Wikis, Blogs und sonstige Social-Software sind nur Tools die es richtig zu benutzen gilt.
In dieser Präsentation der T-Systems, die ich auf dem Blog Projektmanagement 2.0 gefunden habe, geht man auf dieses Thema ein. Hier zeigt man, wie mit neuen Tools alte Konzepte umgesetzt werden.
Ein Stück in drei Akten. Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
Ich bin selbst derzeit tief im Enterprise 2.0 Thema. Zwar nicht gerade beruflich – auch wenn wir dort bereits seit 2005 ein Wiki einsetzen – sondern aufgrund meiner Diplomarbeit. Hier streife ich natürlich das Thema Enterprise 2.0 im Rahmen von Mashups zur Systemintegration.
Soweit zur Theorie. Wie das in der Praxis aussieht zeigt uns die Synaxon. In deren Blog veröffentlichte Frank Röbers einen Beitrag über den Einsatz von Web 2.0 – Techniken im Unternehmensumfeld. Wie ich finde, ein gelungener Beitrag und wer schon immer wissen wollte wie sich Wikis auf die Strukturen und die Motivation der Mitarbeiter auswirken, sollte die Trimesterarbeit von Mario Günnewig lesen.
Wikis sind derzeit in aller Munde. Die Unternehmen experimentieren mit diesen einfachen Tools, um das vorhandene Wissen zu bündeln. Auch ich habe bereits eine Wiki-Plattform eingeführt und wenn man nach der vermeintlich besten Strategie zur Einführung sucht, wird man schnell fündig. Zu nennen einerseits der Blog von //SEIBERT/MEDIA oder vielleicht ein Beitrag in der Computerwoche zur Einführung eines Wikis.
Vorerst meine Meinung. Ich denke nicht, dass jede Abteilung oder Firma geeignet ist ein Wiki zu nutzen, da es doch sehr stark die vorhandenen Denk- und Arbeitsweisen in Frage stellt. Häufig sind auch die kreativen Freiräume, die ein Wiki gewährt, vom Management nicht gewünscht. Daher muss dies bereits in der Vorplanung mit berücksichtigt werden. Darüberhinaus gibt es zwei Arten der Wiki-Einführung.
Als schleichender Prozess, der meist von der IT-Abteilung initiiert wird
Als geplantes Projekt
Ich beschäftige mich mit dem zweiten Ansatz, der allerdings höhere Erwartungen an das Wiki stellt und den Beteiligten eine kürzere Lernphase abverlangt. Die genannten Punkte habe ich mal in einer Mindmap zusammen getragen und hoffe so, anderen eine Arbeitsgrundlage zur Verfügung stellen zu können.
Tagwolken sind meiner Meinung nach ein schönes Mittel, um die Tags in einem Blog oder Wiki darzustellen. Allerdings kann man sie nutzen um beispielsweise eine Präsentation aufzupeppen. Wer versucht eine Tagwolke von Hand zu erstellen wird schnell merken, dass es nicht so einfach geht wie es letztendlich aussieht. Mit wordle.net ist das etwas anders. Hier reicht eine aktuelle Java-Version und schon kann man aus einem Text oder einem Feed eine schöne Tagwolke erstellen lassen.
Web 2.0 ist in aller Munde. Das haben inzwischen auch viele Unternehmen erkannt und versuchen nun die Technologien für die sich nutzbar zu machen. Also entstand schnell der Begriff Enterprise 2.0. Da ich mich in den letzten Wochen gezielt mit dem Thema auseinander gesetzt habe, bin ich über einen Beitrag von Bernd Schmitz gestoßen, in dem er sehr ausführlich den Weg zu Enterprise 2.0 schildert. Es handelt sich um eine Anleitung, wie sie mit zehn Maßnahmen erfolgreich Web 2.0 in ihr Unternehmen integrieren. Die Maßnahmen erstrecken sich über die Bereiche:
Systemverfügbarkeit
Security
Top Down
Usability
Unternehmenskultur
Training
Koordinierung
Consulting
Budget
Integration
Hier wird umfassen erklärt was alles notwendig ist, um ein modernes Unternehmen zu sein, das Web 2.0 Technologien einsetzt und lebt.