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Enterprise 2.0 – Die Entdeckung des Menschen

Die mit Spannung erwartete Fortsetzung der Reihe „Wissensmanagement im Enterprise 2.0“ ist nun erschienen. Schon der erste Teil zeigte sehr kritisch, wie mit neuen Tools alte Konzepte umgesetzt werden.

In diesem Teil präsentieren die Enterprise 2.0-Spezialisten der T-Systems sehr gelungen, welchen konkreten  Zweck die Web 2.0-Tools in Projekten haben können.

Die Botschaft ist: „Die Entdeckung des Menschen“ und meint damit, dass nicht nur Wissen verknüpft wird, sondern vor allem auch Menschen.

Wenn man sich die Definition von Enterprise 2.0 einmal ansieht, denke ich dass diese Präsentation ein echter Volltreffer ist:

Enterprise 2.0 ist ein Begriff für die Technologien und Geschäftspraktiken, die die Mitarbeiter von den Fesseln der Altlasten der Kommunikations- und Arbeitsmittel wie E-Mail befreien. Es gibt dem Management durch ein Netz von miteinander verbundenen Anwendungen, Diensten und Geräten Zugriff auf die richtigen Daten zur richtigen Zeit. Enterprise 2.0 macht die kollektive Intelligenz Vieler zugänglich und ergibt damit einen Wettbewerbsvorteil in Form von erhöhter Innovation, Produktivität und Wendigkeit.

Ich bin schon auf den dritten Teil gespannt :)

danny quick

3 Kommentare

  1. Grundsätzlich gefällt mir die Präsentation sehr gut, vor allem das Gedankengut das dahinter steht. In der täglichen Praxis sehe ich jedoch einige Probleme:

    _Bei Mitarbeitern setzt sehr schnell ein Informationsoverkill ein, wenn für jedes Projekt ein neues Wiki, Blog, usw. gestartet wird.
    _Wenige Mitarbeiter sind auf dem aktuellen Stand mit den Möglichkeiten von Wiki, Blog, RSS, usw.
    _Trotz dem Netzwerkgedanken braucht es mindestens eine Person die Admin-Prozesse steuert, wie z.B. Wiki starten, Blog warten, usw.
    _Wer definiert den “letzten Stand”?


  2. Das ist auch meine These. Ich gehe einfach davon aus, dass nicht jedes Unternehmen für den Einsatz von Enterprise 2.0 geeignet ist. Es ist sehr stark von der Unternehmensphilosophie abhängig. Den zweiten Punkt halte ich für das größte Problem (siehe 90-9-1-Regel im ersten Teil der Präsentation).

  3. Teil 3 ist nun online und gibt vielleicht auch ein paar Antworten zu den kritischen Betrachtungen:
    - Einbettung von Social Software in die IT- und Kommunikationslandschaft ist wichtig. Dazu gehören auch Filter- und Personalisierunsfunktionen, die dem Mitarbeiter seine relevanten Infos zusammenstellt
    - Nein, Technik ist sicher nicht alles. Organisatorische Regeln und ein neue Governance Richtlinien sind notwendig, um Qualität und Vertrauen zu sichern.
    - Ja, die richtige Kultur ist untrennbar mit dem Funktionieren von Social Software im Unternehmen verbunden. Doch, “Kultur ist das Ziel” …
    Weiteres hier http://www.projektmanagement20.de/anleitung-zum-handeln-teil-3-der-wissensmanagement-triologie-soll-enterprise-20-greifbar-machen/81/

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